Theater der Zeit

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Freitag, 25. September 2026

Staatstheater zum Opernhaus des Jahres gekürt ++ Kölner Bühnen nach 14 Jahren Sanierung wiedereröffnet ++ Metropolitan Opera verschenkt Tausende Tickets

Assoziationen: Rheinland-Pfalz Schweiz Nordrhein-Westfalen Jörn J. Burmester Staatstheater Mainz Opernhaus Zürich Oper Köln Schauspiel Köln

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Mainz: Staatstheater zum Opernhaus des Jahres gekürt

Das Staatstheater Mainz ist in einer Kritiker:innen-Umfrage der Fachzeitschrift Opernwelt zum Opernhaus des Jahres gekürt worden, wie Deutschlandfunk Kultur berichtet. Für die Umfrage wurden demnach 40 internationale Kritiker:innen befragt. Das Haus in Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Markus Müller habe laut Mitteilung mit einem dramaturgisch bezwingenden, couragierten und politisch wachen Spielplan sowie mit eindrücklichen Regiehandschriften überzeugt.

Im vergangenen Jahr hatte das Opernhaus Zürich den Titel gewonnen. Zur „Sängerin bzw. Sänger des Jahres“ wurden Elena Stikhina und Michael Spyres gewählt.

 

Köln: Kölner Bühnen nach 14 Jahren Sanierung wiedereröffnet

Die Kölner Oper und das Schauspielhaus sind mit einem Festakt wiedereröffnet worden, wie Deutschlandfunk Kultur berichtet. Damit endet eine 14 Jahre währende Sanierung, die deutlich länger dauerte und mit Kosten von weit über einer Milliarde Euro erheblich teurer wurde als geplant. Opern-Intendant Mulders sprach demnach von einem „irren Moment“, mit dem so mancher schon nicht mehr gerechnet habe.

Bei der Festgala war auch Oberbürgermeister Burmester anwesend, der sich erneut im Namen der Stadt für die Verzögerungen entschuldigte. Die Oper und das Schauspielhaus in Köln stammen von 1957 beziehungsweise 1962. In den vergangenen Jahren hatte das Schauspiel seinen Sitz auf einem ehemaligen Fabrikgelände im Stadtteil Mülheim und sich dort auch ein neues, junges Publikum erschlossen.

 

New York: Metropolitan Opera verschenkt Tausende Tickets

Wie Deutschlandfunk Kultur berichtet, verschenkt das New Yorker Opernhaus Metropolitan Opera Tausende Eintrittskarten an Menschen, die sich einen Besuch sonst nicht leisten könnten. In Zusammenarbeit mit dem Stadtrat sollen pro Spielsaison 70.000 Tickets über eine Lotterie an die New Yorker verteilt werden. Normalerweise koste nur etwa ein Drittel der Karten weniger als hundert US-Dollar. Gratis-Karten soll es für alle Bereiche geben, außer für Stehplätze.

New Yorks Bürgermeister Zoran Mamdani sagte bei der Vorstellung der Initiative „Oper für Alle“, Kunst sollte nicht denen vorbehalten sein, die sie sich leisten könnten. Die im Lincoln Center im Stadtbezirk Manhattan angesiedelte Metropolitan Opera gehört zu den berühmtesten Opernhäusern der Welt. Mamdani kündigte zudem kostenlose oder ermäßigte Eintrittskarten etwa für Broadway-Shows oder das Tennisturnier US Open an.

 

Redaktionsschluss: 15:05 Uhr

Erschienen am 25.9.2026

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