Theater der Zeit

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  • Szene aus „Der Schneesturm“ von Kirill Serebrennikov nach Vladimir Sorokin.

    Bericht

    TdZ+

    Über Freundschaft in Zeiten des Otorop

    Zwischen Weltuntergang, Schneesturm und Exil versammelt das erste Kirill & Friends Festival internationale künstlerische Positionen in Berlin. Kunst wird hier zum Ort der Begegnung – und zum Widerstand gegen Verwirrung, Gewalt und Vereinzelung.

    von Sophie-Margarete Schuster

    Foto: Vahid Amanpour

  • Showcase Beat Le Mot mit Von Krahl Theater Tallinn, Solistenensemble Kaleidoskop und Maya Dunietz in ihrer Performance „Sieg über die Sonne“ bei Shift the Vibe am FFT Düsseldorf.

    Bericht

    TdZ+

    Die Kunst der Verteidigung

    Die Zeit, in der Kunst sich ausschließlich der leichten Unterhaltung hingeben konnte, ist vorbei. Chara Kotsalis’ Produktion „IT’S THE END OF THE AMUSEMENT PHASE“ wird zum künstlerischen Sinnbild der achten Ausgabe des Festivals „Claiming Common Spaces“. Was lange fern schien und ignoriert werden konnte, ist nun endgültig im deutschsprachigen Raum angekommen. Der Spaß ist vorbei, die Kunst bedroht und eines gewiss: „Nichts ist sicher, was nicht verteidigt wird!“

    von Thusnelda Marín Jungmann

    Foto: Siim Vahur

  • „Etwas Schreckliches wird passieren: Die Menschenfresserin“, Künstlerische Leitung, Regie und Text von Sophia Süßmilch am HAU1.

    Auftritt

    TdZ+

    HAU Berlin: Das Abendmahl der Menschenfresserinnen

    „Etwas Schreckliches wird passieren: Die Menschenfresserin“ von Sophia Süßmilch – Regie Sophia Süßmilch, Bühne Theresa Scheitzenhammer, Kostüme Julia Bosch, Musik Henrike Henoch und Ilgen-Nur Borali, Licht Leo Schneidermann, Choreografie Jeanna Serikbayeva

    von Sophie-Margarete Schuster

    Foto: Dorothea Tuch

  • Emilia Dawiec und ihr Luftring in Kintsugi von „Machine de Cirque“ am Chamäleon Berlin.

    Auftritt

    TdZ+

    Chamäleon Berlin: Eine Zeit wird kommen …

    „Kintsugi“ von Machine de Cirque – Regie Olivier Lépine, Künstlerische Leitung Vincent Dubé, Technische Leitung (Inszenierung) Patrick Paquet, Kostümdesign Sébastien Dionne, Kostümdesign für Umbesetzungen Geneviève Bouchard, Bühnenbild Julie Lévesque, Musik Josué Beaucage

    von Ralf Stabel

    Foto: Andy Phillipson

  • Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ macht die Duisburger Kraftzentrale zur begehbaren Ritualwelt zwischen Fruchtbarkeit, Tod und Balkan-Folklore.

    Auftritt

    TdZ+

    Ruhrtriennale: Brustmassage über Gräbern

    „Balkan Erotic Epic“ von Marina Abramovic – Regie & Konzept Marina Abramovic, Co-Regie Georgine Maria-Magdalena Balk, Choreografie-Regie Blenard Azizaj, Langzeit-Performance-Regie Billy Zhao, Filmregie Nabil Elderkin, Bühnenbild Anna Schöttl, Kostümdesign Roksanda Ilincic, Komposition Marko Nikodijević, Komposition & Sounddesign Luka Kozlovački, Lichtdesign Urs Schönebaum

    von Stefan Keim

    Foto: Marco Anelli

  • Konkret politisch: Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev mit „CLAP & SLAP“. Foto D. Alisauskas

    Bericht

    TdZ+

    In unsicheren Zeiten

    Tanz im August zeigt, wie Tanz auf politische Gegenwart, gesellschaftliche Erschöpfung und den Wunsch nach Veränderung reagiert

    von Greta Haberer

    Foto: D. Alisauskas

  • „Solaris? – Ein Protokoll“ beim Festival Theaternatur im Harz

    Bericht

    TdZ+

    Der Klebstoff von Benneckenstein

    Das Theaternatur-Festival der Freien Darstellenden Künste sucht zwischen abgestorbenen Wäldern und AfD-Plakaten nach gemeinsamer Realität

    von Jens Fischer

    In einer Metropole mit modischen Ästhetiken ein Sommertheaterfestival zu gestalten, funktioniert vielfach sehr erfolgreich. Ebenfalls das Konzept, in Kleinstädten mit Comedy-, altväterlicher Schauspiel- und fideler Musicalware einige Publikumserfolge einzufahren. Aber …

    Foto: Jan-Philipp Dieckmann

  • Red Line bei Oerol Festival, 2025
    TdZ+

    Man kann die Welt nur verändern, wenn alle im Raum sind

    Im Gespräch mit Mikey Martins über Publikumsentwicklung, Verantwortung und den Wert von Freiwilligen

    von Mikey Martins und Jenny Patschovsky

    In unserem Vorgespräch hast du betont, dass dich bei deiner Arbeit vor allem die Möglichkeit motiviert, anderen Menschen schöne, innovative oder atemberaubend kreative Momente zu bescheren. Wie gehst du vor, …

    Foto: Nichon Glerum

  • Florentina Holzinger – KUB Bodensee Étude, Bregenz, 11.07.2026

    Auftritt

    TdZ+

    Kunsthaus Bregenz: Ritual und Spektakel

    „Bodensee Étude“ Konzept, Regie Florentina Holzinger von und mit Andrea Baker, Annina Machaz, Anja Müller, Bärbel Schwarz, Bláthin Eckhardt, Florentina Holzinger, Fibi Eyewalker, Katharina Ernst, Maartje Pasman, Natasha Vergilio, Netti Nüganen, roya the destroya, Sofia Borges, Xana Novais, Live Drums Anja Müller, Bärbel Schwarz, Katharina Ernst, Sofia Borges, Sounddesign, Komposition, Live-Musik Stefan Schneider, Katharina Ernst, Setdesign Nikola Knežević

    von Max Glauner

    Foto: Helena Lea Manhartsberger

  • Maldoror Probe, Julien Gosselin, 2026

    Auftritt

    TdZ+

    Festival d’Avignon: Das Böse als Barspektakel

    „Maldoror“ nach Roberto Bolaño und Lautréamont – Regie Julien Gosselin, Bühne Lisetta Buccellato, Lichtdesign Nicolas Joubert, Video Jérémie Bernaert & Pierre Martin Oriol, Musik Guillaume Bachelé & Maxence Vandevelde, Kostüme Caroline Tavernier

    von Elisabeth Maier

    Foto: Christophe Raynaud de Lage / Festival d’Avignon

  • Open AccessAudioVideo

    Access Denied

    Nadine McKenzie, Mitbegründerin der Unmute Dance Company aus Kapstadt, stellt ihren Videobeitrag „Access Denied“ vor, entstanden während der Pandemie. Während nicht-behinderte Menschen im Lockdown erstmals eingeschränkte Bewegungsfreiheit erlebten, ist das für behinderte Menschen oft Alltag. Das Video zeigt in drei Teilen die Barrieren dreier Personen. Nadines Teil handelt von Gebäuden, die für Rollstuhlfahrer*innen unzugänglich sind. Sie schlägt zwei Übungen vor: über eigene Erfahrungen mit Zugang nachzudenken und auf ihr Gedicht künstlerisch zu antworten.

    Where are they, Where have they gone, Where are they hiding, Who have kept them hidden, How many are they, How will they get out, Get out, come out, Kept away, Kept aside, Go that side, There is a ramp, Here, it is not accessible, Access, What is access, The right, the opportunity, to use or benefit from something, Well, that side, not here, Here, it is not accessible, You need to be able, Able, Ability, disability.

    — Nadine McKenzie

    von Nadine McKenzie

  • A short poem is typed out in bold white font. The letters loom large over a complicated background of digitally collaged images. The furthest background layer is a sky forked with lightning. Next, a bleached, misty image of raindrops running down glass. On top of that is an archival poster image from one of Alexandrina’s Afrofuturist works Bounty Bars and Oreo Cookies (2015–2016), where her silhouette has been replaced with a funneling galaxy of stars. Her afro has purple-tinged edges. Dark, sprawling tree branches are laid on top of this alongside furry baobab seed pods – one of which has been broken open to reveal its seeds inside. All the seed pods have pink colouring applied in Photoshop. The images most in the foreground are of repeated caterpillar, cocoon, and butterfly photographs in the top right corner; in shades of inky blue and fluorescent lilac. And the bottom right-hand corner is an archival film still from Alexandrina’s work Embers (2016–2019). In this image, Alexandrina is double back-to-back with herself. Her face is painted a vibrant magenta, and she is wearing a rose-gold metallic fake leather jacket. She is slightly arching her neck, her gaze is downwards, and her lips are slightly apart. The poem reads: Have gone subterranean Search my spine for clarity Fuck acceptance Drink water
    Open AccessFotostreckeAudio

    Many Lifetimes-Series

    Alexandrina Hemsley arbeitet mit Tanz, Bild und Text und beschäftigt sich dabei mit den Sinnen und dem Körper. In diesem Beitrag präsentiert Hemsley eine Serie aus drei digitalen Collagen und Gedichten, die während der Recherche zum neuesten Stück „Many Lifetimes“ entstanden sind. Die Werke behandeln Veränderung, Trauer und das Leben im eigenen Körper. Der Ton schwankt zwischen einer ironischen Haltung gegenüber Selbsthilfe und einer nachdenklichen Perspektive darauf, wie behinderte Körper einfühlsam durch Lebensübergänge begleitet werden können.

    The tone varies from a tongue-in-cheek attitude about self-help to a more reflective sense of how disabled bodies can be held tenderly through life’s transitions.

    — Alexandrina Hemsley

    von Alexandrina Hemsley

  • „Häxan“ von George Marinov und der spanischen Gruppe ÉSKATON

    Bericht

    TdZ+

    Ehrlich Verbunden

    Das Fringify-Festival in Hamburg sucht nach Netzwerken und künstlerischer Vielfalt im Angesicht der Kulturkürzungen

    von Leonard Kaiser

    Foto: Juha Hansen

  • Flammenpflücker (1992) · Jürgen Decke, Christof Lappler, Christine Janner, Foto: Petra Breuker

    40 Jahre Theater Pfütze, Nürnberg

    TdZ+ Pro

    Ein Theater gründen. Wie geht das denn?

    Manchmal werde ich gefragt, wie man eigentlich ein Theater gründet. Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Aber: Ich kann davon erzählen. Ich glaube, nicht wir haben dieses Theater gegründet, sondern …

    von Jürgen Decke

    Foto: Petra Breuker

  • Hugs and Handshakes, There There Company © Danius Putinas

    Artist Statement

    TdZ+

    Das Publikum ist Teil des Prozesses

    Mit Hugs and Handshakes wollten wir eine Interaktion nicht nur unter uns Akrobaten, sondern auch mit dem Publikum. Wir haben nach einem Weg gesucht, das Leben der Menschen stärker zu …

    von Hanna Mampuys

    Foto: Danius Putinas

  • Symposium Figurentheaterpädagogik.
    TdZ+

    Komplexx Figurentheater: Ode an die Netzwerkarbeit

    Die Bundesförderung vom Bündnis KompleXX Figurentheater läuft aus – was wurde erreicht, wie sieht es aktuell aus, wie geht es weiter? Marion Touze, verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei …

    von Marion Touze

    Foto: Zeichnung: Lui Kohlmann

  • Ensemble 1987, (Antje Schrader, Johann Burger, Tanja Hemm, Jürgen Decke, Christine Janner, Martin Ellrodt, Ernst Schießl, Regine Oßwald, Christian Schidlowsky), Foto: theater pfütze (Archiv)
    TdZ+ Pro

    Allem Anfang wohnt Zauber inne

    Zu den spielerischen Anfängen des theater pfütze in Nürnberg Meine erste Begegnung mit einer Produktion des theater pfütze war 1991. Auf einem dunklen Dachboden – ich weiß nicht mehr, wo …

    von Manfred Jahnke

    Foto: theater pfütze (Archiv)

  • In 80 Tagen um die Welt — nach Jules Verne — Regie: Peter Jordan, Leonhard Koppelmann — Bühne und Kostüm: Michael Sieberock-Serafimowitsch — Video: Stefan Bischoff — Musikalische Leitung: Klaus Mages — Choreografie: Bridget Petzold — Licht: Jean-Mario Bessière — Dramaturgie: Stefan Fischer-Fels
    TdZ+ Pro

    Welcome

    Von der Münsterstraße ins Zentrum der Stadt. Junges Schauspiel Düsseldorf 2016–2026

    von Stefan Fischer-Fels

    Foto: Sebastian Hoppe

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