Theater der Zeit

Schweiz

Foto: Theater der Zeit-Grafik

Berichte

Neu aus der Schweiz

  • Das Wichtigste vom Tag

    Freitag, 25. September 2026

    Staatstheater zum Opernhaus des Jahres gekürt ++ Kölner Bühnen nach 14 Jahren Sanierung wiedereröffnet ++ Metropolitan Opera verschenkt Tausende Tickets

  • Szenen aus „The Tempest“ Oper von Frank Martin nach William Shakespeare an der Oper Genf.

    Auftritt

    Oper Genf: Zauber ohne Magie

    „The Tempest“ Oper von Frank Martin nach William Shakespeare – Musikalische Leitung Thierry Fischer, Regie, Bühne und Kostüme Netia Jones, Lichtdesign Malcolm Rippeth, Video Lightmap

    von Georg Rudiger

    Foto: Carole Parodi

Spielorte

Theater in der Schweiz

Alle Spielorte
Bernauawirleben Theaterfestival Bern

Foto: Nathalie Jufer / Auawirleben

ZürichIG Rote Fabrik
St. GallenKellerbühne St.Gallen

Foto: https://www.anwenvererben.ch/medium/download/xMedium/102/height/200

Dornachneuestheater.ch

Foto: Guide

BirsfeldenTheater Roxy

Foto: Von Wikimonster001 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=115496789

ZürichTheater Winkelwiese

Foto: Von Roland zh - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16104355

Théâtre Vidy-Lausanne

Foto: Von Klaus Grünberg - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6358958

Biel / SolothurnTOBS

Foto: Von Roland Zumbuehl - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=23081066

Kalender

Kommende Premieren in der Schweiz

September 2026

Oktober 2026

  • Thusnelda Marín Jungmann, Ramona Unterberg und Dr. Yuvviki Dioh (v.l.n.r.).

    Gespräch

    TdZ+

    Diversität: mehr als nur Image?

    Thusneldas Runder Tisch #06 – Diesmal spricht Performer*in Dramaturg*in und ehemalige*r Musicaldarsteller*in @thusneldamarinjungmann mit Dr. Yuvviki Dioh vom Schauspielhaus Zürich und Ramona Unterberg von der Gessnerallee Zürich über den detektivischen Charakter der Diversitätsagentin, die Frage, wie ausgeschlossene Personengruppen durch Barrierefreiheitsangebote nachhaltig im Theater willkommen geheißen werden können, und das Paradox, den eigenen Job irgendwann überflüssig zu machen.

    von Thusnelda Marín Jungmann

    Foto: Malika Ouis / Rachel Mewoekpo / Bella Lieberberg /Wikipedia Creative Commons / Lina Wölfel

  • Pornografie, Theater und Bataille: „História do Olho“ von Janaina Leite

    Bericht

    TdZ+

    Wie Theater sein Publikum bildet

    Knapp zwei Wochen war das Theaterfestival Basel Impulsgeber für politische und ästhetische Debatten

    von Annette Hoffmann

    Wer den Anspruch des Theaterfestivals Basel ernst nahm, nicht nur für die urbane Blase, sondern auch für das Baselbiet Kultur zu machen, kam in diesen Spätsommertagen viel herum und nicht …

    Foto: Caca Berbardes

  • Oben und rechts: „Ulysses“ in Kassel, Bert Zander an der Kamera.

    Akteure

    TdZ+
    Fotostrecke

    Regie mit Delay

    Bert Zander lernte Theater als Videodesigner sehen und verstehen, bevor er es inszenierte

    Videokünstler und Späteinsteiger Bert Zander inszeniert in Kassel Ulysses nach James Joyce: Ensemble zieht durch die Stadt, wird live übertragen, während Molly Bloom im Bett auf dem Delay der Bilder zwischen Vergangenheit und Gegenwart verharrt.

    Ich bin vor fast 50 Jahren in Weimar aufgewachsen, kein klassischer Bürgerhaushalt und kein Goethe im Bücherschrank, eher usbekische Märchen und Roussos im Plattenschrank.

    — Bert Zander

    von Michael Helbing

    Foto: Isabel Machado Rios

  • Open Access

    Kuratieren als kritische Praxis

    Yvonne Schmidt und Celestina Widmer untersuchen Kuratieren als kritische Praxis anhand von Theaterfestivals während der Covid-19-Pandemie. Ausgehend von der Institutionskritik zeigen sie, wie Kurator*innen durch den pandemiebedingten Stillstand gezwungen waren, Machtstrukturen, Entscheidungsprozesse und Arbeitsbedingungen zu hinterfragen. Anhand von sieben Schweizer und drei internationalen Festivals/Theaterhäusern, basierend auf qualitativen Interviews, analysieren die Autorinnen neue kuratorische Strategien wie geteilte Entscheidungsmacht, Residenzformate und sorgsamere Zusammenarbeit als Versuche institutioneller Transformation.

    Kulturinstitutionen wirken einerseits als gegenhegemoniale Instanzen, die künstlerische, politische, soziale und wirtschaftliche Ordnungen und Vorstellungen hinterfragen und umdenken. Andererseits funktionieren sie selbst nicht losgelöst von diesen Logiken.

    — Yvonne Schmidt, Celestina Widmer

    von Yvonne Schmidt und Celestina Widmer

  • Dancer Rudzani Moleya, a medium-toned black woman, wears a long mustard yellow tunic and has her hair pinned up. They are sitting in the distance within a white background. Their reflection ripples all the way in a thin line across the screen. The words »underwater and surfacing our soil« appear above her head. Alexandrina Hemsley: Fountain, 2022, image description taken from social media of the artist.
    Open Access

    Care, Community and Contingencies: Artistic Practices Rooted in Access

    Nina Mühlemann untersucht im Rahmen des SNF-Projekts „Aesthetics of the Im/Mobile" an der Bern Academy of the Arts, wie behinderte und chronisch kranke Künstler*innen mit Im/Mobilität umgehen. Sie interviewte zwölf internationale Künstler*innen und entwickelte dabei eine „crip methodology" mit flexiblen Interviewformen. Anhand der Fallstudien Alexandrina Hemsley und Angela Alves zeigt Mühlemann, wie Embodiment, Digitalität, Community, Crip Time und Zugänglichkeit künstlerische Praxis prägen. Die Covid-19-Pandemie machte bestehende Arbeitsweisen behinderter Künstler*innen sichtbar und stellte Fragen nach kollektivem Zugang und institutioneller Unterstützung neu.

    The Disability community is magical but elusive: rarely is it as straightforward as marching with other self-identified crips through a city, sequined outfits glistening in the sunshine, disability pride slogans taped onto mobility aids. Sometimes it is lying on a sofa in Zurich, Switzerland, chatting on Zoom to a fellow disabled artist in London, who is lying on their sofa, snacking on Nori chips.

    — Nina Mühlemann

    von Nina Mühlemann

    Foto: Alexandrina Hemsley

Produkte

Schweiz

Dossier

Stück Labor – Neue Schweizer Dramatik

Stück Labor Basel ist ein 2008 vom Theater Basel initiiertes Förderprogramm für Neue Schweizer Dramatik. Seit 2011 ermöglicht es jährlich ausgewählten Schweizer Autorenpersönlichkeiten, eine Saison lang an je einem renommierten Theater der Schweiz zu arbeiten. Sie entwickeln dort in engem …

  • Stück

    Stück Labor 2024/25

    Stück Labor – Brutstätte neuer Schweizer Dramatik

    von Michael Gmaj

    Seit seiner Gründung 2008 am Theater Basel ist Stück Labor das massgebliche Förderprogramm für zeitgenössische Schweizer Dramatik. In enger Kooperation der renommierten Häuser Theater Basel, Luzerner Theater und Bühnen Bern …

    Foto: Zeichnungen Daniel Zeltner

Schweiz – Empfehlungen aus dem Shop

"Zwischen Zwingli und Zukunft"
"Ohne festen Wohnsitz"
"100 Jahre Theater Wunder Schweiz"
"Pro Specie Rara. Eine Dramaturgie der Peripherie"
"IPF – Die erste Dekade"
Dialog 27 "Lugano Paradiso oder So schön wie dieses Jahr hat der Flieder lange nicht geblüht"
"Dominique Mentha - Eine Spurensuche"
Cover TdZ Spezial Schweiz
"Wohin mit dem ganzen Idealismus"
"Umwege zum Konzert"
"Theater HORA"
"Neu:Markt"
Arbeitsbuch 16 "Eigenart Schweiz"
Dialog 2 "Roter Reis"

Anzeige