Theater der Zeit

Freie Szene

  • Wolfgang Schneider, emeritierter Professor für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim

    Gespräch

    TdZ+

    Fragile Normalität

    Wolfgang Schneider, langjähriger Vorsitzender des Fonds Darstellende Künste, über den Wandel von Förderprinzipien für die Freie Szene und seine Hildesheimer Lehre der Kulturpolitik im Gespräch mit Thomas Irmer

    Fast zehn Jahre waren Sie Vorsitzender des Fonds Darstellende Künste, der mit Bundesmitteln das Freie Theater fördert. Was waren die konzeptionellen Überlegungen und welche Erfahrungen wurden gemacht, um die Theaterlandschaft …

    von Wolfgang Schneider und Thomas Irmer

    Foto: Mathias Völzke info@mathiasvoelzke.com www.mathiasvoelzke.com

  • „Vox Humana“ beweist die Kraft, Gleichzeitiges und Widersprüche auszuhalten

    Auftritt

    Neuköllner Oper: Kein Applaus bei einer Premiere?!

    „Vox Humana“ von Opera Aperta – Text, Theorie und Raum Illia Razumeiko, Komposition und Musikalische Leitung Roman Grygoriv, Dramaturgie Marichka Styrbulova, Dennis Depta, Elektronische Musik Valeriia Vynogradova, Kostüm Kateryna Markush, Video Ivanna Yakovyna, Kamera und Schnitt Liubov Ploskonosova, Sophia Gera, Sound Olha Goncharenko

    von Sophie-Margarete Schuster

    Foto: Peter van Heesen

  • Szene aus „Der Schneesturm“ von Kirill Serebrennikov nach Vladimir Sorokin.

    Bericht

    TdZ+

    Über Freundschaft in Zeiten des Otorop

    Zwischen Weltuntergang, Schneesturm und Exil versammelt das erste Kirill & Friends Festival internationale künstlerische Positionen in Berlin. Kunst wird hier zum Ort der Begegnung – und zum Widerstand gegen Verwirrung, Gewalt und Vereinzelung.

    von Sophie-Margarete Schuster

    Foto: Vahid Amanpour

  • Showcase Beat Le Mot mit Von Krahl Theater Tallinn, Solistenensemble Kaleidoskop und Maya Dunietz in ihrer Performance „Sieg über die Sonne“ bei Shift the Vibe am FFT Düsseldorf.

    Bericht

    TdZ+

    Die Kunst der Verteidigung

    Die Zeit, in der Kunst sich ausschließlich der leichten Unterhaltung hingeben konnte, ist vorbei. Chara Kotsalis’ Produktion „IT’S THE END OF THE AMUSEMENT PHASE“ wird zum künstlerischen Sinnbild der achten Ausgabe des Festivals „Claiming Common Spaces“. Was lange fern schien und ignoriert werden konnte, ist nun endgültig im deutschsprachigen Raum angekommen. Der Spaß ist vorbei, die Kunst bedroht und eines gewiss: „Nichts ist sicher, was nicht verteidigt wird!“

    von Thusnelda Marín Jungmann

    Foto: Siim Vahur

  • Konkret politisch: Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev mit „CLAP & SLAP“. Foto D. Alisauskas

    Bericht

    TdZ+

    In unsicheren Zeiten

    Tanz im August zeigt, wie Tanz auf politische Gegenwart, gesellschaftliche Erschöpfung und den Wunsch nach Veränderung reagiert

    von Greta Haberer

    Foto: D. Alisauskas

  • „Solaris? – Ein Protokoll“ beim Festival Theaternatur im Harz

    Bericht

    TdZ+

    Der Klebstoff von Benneckenstein

    Das Theaternatur-Festival der Freien Darstellenden Künste sucht zwischen abgestorbenen Wäldern und AfD-Plakaten nach gemeinsamer Realität

    von Jens Fischer

    In einer Metropole mit modischen Ästhetiken ein Sommertheaterfestival zu gestalten, funktioniert vielfach sehr erfolgreich. Ebenfalls das Konzept, in Kleinstädten mit Comedy-, altväterlicher Schauspiel- und fideler Musicalware einige Publikumserfolge einzufahren. Aber …

    Foto: Jan-Philipp Dieckmann

  • Maldoror Probe, Julien Gosselin, 2026

    Auftritt

    TdZ+

    Festival d’Avignon: Das Böse als Barspektakel

    „Maldoror“ nach Roberto Bolaño und Lautréamont – Regie Julien Gosselin, Bühne Lisetta Buccellato, Lichtdesign Nicolas Joubert, Video Jérémie Bernaert & Pierre Martin Oriol, Musik Guillaume Bachelé & Maxence Vandevelde, Kostüme Caroline Tavernier

    von Elisabeth Maier

    Foto: Christophe Raynaud de Lage / Festival d’Avignon

  • „Häxan“ von George Marinov und der spanischen Gruppe ÉSKATON

    Bericht

    TdZ+

    Ehrlich Verbunden

    Das Fringify-Festival in Hamburg sucht nach Netzwerken und künstlerischer Vielfalt im Angesicht der Kulturkürzungen

    von Leonard Kaiser

    Foto: Juha Hansen

  • Man kann nicht nicht kommunizieren im luftleeren Raum: „YOU\ME/ALIEN“ eine Space Opera von Opera Lab Berlin im Theater im Delphi Berlin.

    Auftritt

    TdZ+

    Theater im Delphi: Houston, we have an Opera

    „YOU\ME/ALIEN“ eine Space Opera von Opera Lab Berlin (UA) – Regie Opera Lab Berlin, Musik Evan Gardner & Opera Lab Berlin, Musikalische Leitung Francesca Verga, Text Susan Stryker & Peach Kander, Video Samuel Chalela Puccini, Choreographie Sadie Shea

    von Iven Yorick Fenker

    Foto: Opera Lab Berlin

  • Ansicht der zerstörten Würzburger Domstraße, 1945
    TdZ+ Pro

    memento belli

    »Hell ist die Nacht«, eine außerordentliche Eigenproduktion des Mozartfests Würzburg

    von Christine Dössel

    Foto: Sammlung Alexander Kraus

  • Heiner Müller reich unterfüttert: „Quartett zum Quadrat“ mit zwei Streichquartetten von Leoš Janáček, inszeniert von Nico and the Navigators.

    Auftritt

    TdZ+

    Radialsystem Berlin: Musik und Technikopulenz

    „Quartett zum Quadrat“ nach Heiner Müller und zwei Streichquartetten von Leoš Janáček – Konzept, Regie, Kostüm Nicola Hümpel, Bühne und Videotechnik Oliver Proske, Musik Kuss Quartett

    von Thomas Irmer

    Foto: Falk Wenzel

Produkte

Freie Szene

  • Bence György Pálinkás und Tímea Töröks Arbeit „Preparation for a Less-Lethal War“ auf dem Kulturforum „Transformation Forever“ in Hellerau.

    Bericht

    TdZ+

    „Wir lassen uns nicht vereinzeln!“

    Bei einem internationalen Kulturforum haben sich in Hellerau Akteur:innen aus 15 mittel- und osteuropäischen Ländern sowie Deutschland versammelt – in Zeiten, in denen Diskurs- und Austauschformate weiter weggekürzt werden, ist das wichtiger denn je.

    von Lina Wölfel

    Unter einer Krise, abgeleitet vom altgriechischen Wort κρίσις, versteht man im Allgemeinen den Höhe- oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung. Diesem Zustand geht die massive und problematische Funktionsstörung eines natürlichen oder …

    Foto: Anja Schneider

  • TdZ+ Pro

    Konzept

    Hell ist die Nacht – doch so finster mancher Tag

    von Tamara Quick

    Foto: Dita Vollmond

  • TdZ+ Pro

    Recherchewege

    Ausgehend vom Saisonthema des Mozartfests 2024 – »Schuld & Vergebung: Seelenforscher Mozart« – begaben sich der Regisseur des Musiktheater-Projekts, Max Koch, und ich auf diverse Recherchewege durch die Würzburger Stadtge­schichte. …

    von Tamara Quick

  • TdZ+ Pro

    Szenografie

    Das Spannende bei der Arbeit an »Hell ist die Nacht« war für mich, dass die Herangehensweise ganz anders war als sonst. Normalerweise hat man einen Stoff und dann entwickelt man …

    von Thorben Schumüller

    Foto: Thorben Schumüller

  • Regisseur Max Koch empfing das Publikum bei jeder Vorstellung mit einer Kurzeinführung zum Konzept der Produktion
    TdZ+ Pro

    80 Jahre danach

    Würzburg gedenkt | Schulklassen erleben »Hell ist die Nacht«

    Foto: Dita Vollmond

  • TdZ+ Pro

    Regie

    Dieses Musiktheaterprojekt war etwas ganz Besonderes: Nicht nur, da wir ein Stück aus dem Ort und seiner Geschichte heraus geschaffen haben, ein Stück, das es vorher noch nicht gab. Nein, …

    von Max Koch

    Foto: Tamara Yasmin Quick

  • Juan Pablo Cámara und Roger Sala Reyner in „Dark Field Analysiss“ (Sound David Kiers, Licht Minna Tiikkainen) von Jefta van Dinther. Foto Ben Mergelsberg

    Bericht

    TdZ+

    Die Abgründe spürbar machen

    Das HAU zeigt eine Werkschau von Jefta van Dinther und bringt einen Teil seiner Arbeiten zurück auf die Bühne

    von Greta Haberer

    Was macht das Menschsein aus? Wie verhalten sich Körper in einer unerbittlichen Umwelt? Welche anderen Lebensformen, welches Dazwischen, kann es neben dem Menschen noch geben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich …

    Foto: Ben Mergelsberg

  • „NTI-MA, Threshold of Awakening“ von Nkisi, Berlin Atonal 2023

    Kunstinsert

    TdZ+

    Im Ozean aus Klang und Licht

    Das Kraftwerk Berlin als besonderer Ort zeitgenössischer Kunst und Musik

    von Ute Müller-Tischler

    Jeder Ton, jede Lichtspur, jede Bewegung schlägt Wellen in das Raumvolumen, nichts bleibt folgenlos –der Raum agiert als Resonanzkörper der Erinnerungen und Erwartungen gleichermaßen.

    Foto: Helge Mundt @studiomundt

  • Mara Snip und Sarah Bodle in „1000 Airplanes on the rooftop“ an der Neuköllner Oper. Foto Peter van Heesen

    Auftritt

    TdZ+

    Neuköllner Oper Berlin: In die eigene Welt abgehoben

    „1000 Airplanes on the Roof“ von Philip Glass (Komposition) und David Henry Hwang (Text) – Regie Paige Eakin Young, Ko-Regie Mara Snip, Musikalische Leitung Sarah Taylor Ellis, Bühne und Kostüme Ana Ines Jabares-Pita, Lichtdesign Catalina Fernandez

    von Thomas Irmer

    Foto: Peter van Heesen

  • Nach 25 Jahren als Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung verabschiedet sich Thomas Krüger. Foto Jordis Antonia Schlösser/bpb

    Gespräch

    TdZ+

    Über Grenzen gehen

    Thomas Krüger, scheidender Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, über die Leipziger Ausgabe des Festivals Politik im Freien Theater im Gespräch mit Thomas Irmer

    von Thomas Krüger und Thomas Irmer

    Die zwölfte Ausgabe des Festivals startet am 16. Oktober mit dem Motto „Grenzen“ in Leipzig und bezieht das nahe gelegene Wurzen sowie kleinere Orte mit ein. Politik im Freien Theater …

    Foto: Jordis Antonia Schlösser/bpb

  • „Die Bibel“ (in der Übersetzung von Novoflot) #1 Der Schrei“, in Kooperation mit Radialsystem V und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Komposition Michael Wertmüller, Regie Sven Holm, musikalische Leitung Vicente Larrañaga

    Bericht

    TdZ+

    Mit absurden Brechungen

    Novoflot – Oper als resonante Utopie im Freien Musiktheater

    von Ulrike Hartung

    Die neuralgischen Zonen des zeitgenössischen Musiktheaters verlaufen dort, wo Konventionen infrage gestellt und Institutionen herausgefordert werden: Sie sind das Wirkungsfeld der Berliner Opernkompagnie Novoflot. Seit ihrer Gründung arbeitet sie daran, …

    Foto: Falko Siewert

  • Open Access

    The Agency – vom Kollektiv zur Dienstleistung

    ASMR yourself (2015) ist die erste gemeinsame Arbeit der Theatergruppe The Agency. Mit ASMR yourself versuchen sie, Zuschauer*innen als potenzielle Kund*innen einer neuen Geschäftsidee ihres Start-ups zu gewinnen. Angeboten wird …

    von Yana Prinsloo

  • Open Access

    Swoosh Lieu – vom Kollektiv zum Netzwerk

    Gegründet hat sich das feministische Performancekollektiv Swoosh Lieu 2009 während des Studiums am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft. Den Kern bilden Johanna ­Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke. Sie definieren …

    von Yana Prinsloo

  • „Sweat. Songs of Push and Pull“ von Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) im Radial system Berlin. Foto Lilli Kuschel

    Auftritt

    Radialsystem Berlin: Programmieren und Pumpen

    „Sweat. Songs of Push and Pull“ von Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) und Team – Konzept, Text und Regie Daniel Wetzel, Konzept, Text und Dramaturgie Arved Schultze und Erik Veenstra, Sound Design und Programming Fabian Tombers, Szenografie Lena Lupo Loy, Videodesign abraso

    von Thomas Irmer

    Foto: Lilli Kuschel

  • Recherche « a place to be », Open Futures Festival Gessnerallee Zürich, 2021
    TdZ+ Pro

    „Engagier mich!!“

    Die indische Künstlerin Living Smile Vidya über ihren aktivistischen Kampf in Indien und der Schweiz

    von Living Smile Vidya

    Künstlerin in Indien zu sein, lässt sich am besten als Selbstmord beschreiben! Wir haben kaum strukturelle Unterstützung vom Staat. Keine Förder­gelder werden vergeben, aber 99 Prozent davon gehen an Künstler:innen …

    Foto: Nelly Rodriguez

  • Claire Cunningham in „Songs of the Wayfarer“ beim Impulse-Festival 2025

    Bericht

    TdZ+

    Sie leben noch (weiter)

    Pina Bausch und Schlingensief – das Impulse Festival 2025 präsentiert Erinnerungen an die Impulsegeber von einst

    von Stefan Keim

    Foto: Sven Hagolani

  • Die Konferenz „Vielfältiger Osten“ in Olbernhau. Foto Kathrin Schremb

    Bericht

    TdZ+

    Vielfältige Mythen

    Die Konferenz „Vielfältiger Osten“ in Olbernhau räumt mit Mythen übers Theatermachen in Ostdeutschland auf und bringt Akteur:innen der Kulturinitiativen zusammen, um Kompetenzen gegen demokratiefeindliche Tendenzen zu sammeln

    von Lara Wenzel

    Foto: Kathrin Schremb

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