Susanna Werger

Co-Leiterin der Kommunikation an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie studierte Musikwissenschaft und Romanistik.
Stand: 2026 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)

Co-Leiterin der Kommunikation an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie studierte Musikwissenschaft und Romanistik.
Stand: 2026 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)
Wie wollen und sollen wir sprechen? Der vierte Band der Schriftenreihe der Bayerischen Theaterakademie August Everding verbindet Stimm- und Sprechausbildung mit Dispositiv, Machtstrukturen, Standardaussprache, vielgestaltigem Bühnensprechen und der Spannung zwischen Authentizität und Künstlichkeit.
Unser Sprechen ist stets eingebettet in ein Dispositiv und durchzogen von Machtstrukturen, die auch die Ausbildung formen und von der Ausbildung mit hervorgebracht werden. Im Sprechen werden Herkunft, Sozialisierung und Zugehörigkeit sichtbar, werden Gemeinschaften gebildet, Personen ein- wie ausgeschlossen. Sprechend verorten wir uns – mittels einer Sprache und eines Sprechens, das immer schon vorgängig ist, woanders herkommt.
— Marie-Theres Auer, Josef Bairlein und Susanna Werger
von Marie-Theres Auer, Josef Bairlein und Susanna Werger
online lesenSalome Kammer im Gespräch mit Josef Bairlein und Susanna Werger
Vom Cellostudium über freie Theatergruppen zum Musiktheater: Salome Kammer erzählt, wie sie zwischen Pierrot lunaire, zertrümmerter Sprache bei Lachenmann, dadaistischen Lautgedichten und Kabarett ihre eigene Gesangstechnik fand und was „Singstimme“ eigentlich bedeutet.
Wenn man länger auf einer bestimmten Tonhöhe spricht, dann ist das im Grunde genommen schon Gesang, sobald ich die Vokale etwas verlängere. Die Konsonanten bleiben immer kurz. Beim Arbeiten gehe ich von meiner Sprechstimme aus und frage mich: Was ist eigentlich die Singstimme?
— Salome Kammer
von Salome Kammer, Josef Bairlein und Susanna Werger
online lesenDas Rezitativ und seine Funktion im frühen Musiktheater bis Mozart
von Susanna Werger
online lesenInterview mit Regisseur und Studiengangsleiter Prof. Balázs Kovalik
Mozarts Così fan tutte ausschließlich in Rezitativen: Das Unterrichtsprojekt der Theaterakademie führt das Stück in deutscher Übersetzung ohne Arien und Ensembles auf, löst die Figuren auf und richtet sich an ein Publikum von 14 bis 18 Jahren.
Andere Künstler:innen haben sich für eine detaillierte Ausarbeitung der Rezitative interessiert und diese unglaublich plastisch gemacht. Manche haben mit ihnen weiter experimentiert, und die Freiheiten müssen wir uns auch nehmen. Wir müssen die Rezitative auf ihre szenische Aussage hin genau betrachten und vieles szenisch und musikalisch an und mit ihnen ausprobieren.
— Balázs Kovalik
von Balázs Kovalik und Susanna Werger
online lesenDer vorliegende Band erscheint als dritte Publikation in der Schriftenreihe der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Ihr Ziel ist es, aktuelle Praktiken und Diskurse in den Künsten mit Fragen des institutionellen …
von Susanna Werger, Antonia Leitgeb-Busche, Barbara Gronau, Maria Goeth und Josef Bairlein
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