Josef Bairlein

ist Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in den Studiengängen Schauspiel, Regie sowie Bühnenbild und Kostüm.
Stand: 2026 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)

ist Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in den Studiengängen Schauspiel, Regie sowie Bühnenbild und Kostüm.
Stand: 2026 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)
Wie wollen und sollen wir sprechen? Der vierte Band der Schriftenreihe der Bayerischen Theaterakademie August Everding verbindet Stimm- und Sprechausbildung mit Dispositiv, Machtstrukturen, Standardaussprache, vielgestaltigem Bühnensprechen und der Spannung zwischen Authentizität und Künstlichkeit.
Unser Sprechen ist stets eingebettet in ein Dispositiv und durchzogen von Machtstrukturen, die auch die Ausbildung formen und von der Ausbildung mit hervorgebracht werden. Im Sprechen werden Herkunft, Sozialisierung und Zugehörigkeit sichtbar, werden Gemeinschaften gebildet, Personen ein- wie ausgeschlossen. Sprechend verorten wir uns – mittels einer Sprache und eines Sprechens, das immer schon vorgängig ist, woanders herkommt.
— Marie-Theres Auer, Josef Bairlein und Susanna Werger
von Marie-Theres Auer, Josef Bairlein und Susanna Werger
online lesenAkzente im Theater als Gemeinschaftsstiftung: Wo Schauspieler:innen wie an den Münchner Kammerspielen ohne Standardaussprache agieren, wird die Heterogenität des Ensembles hörbar.
Den Akzenten Würde verleihen, heißt wohl auch und in erster Linie, ihnen zu gestatten, dass sie sich ereignen dürfen, ihnen einen Raum zu eröffnen, in dem sie hörbar werden – wie in den Münchner Kammerspielen oder anderen sprecherisch heterogenen Ensembles.
— Josef Bairlein
von Josef Bairlein
online lesenKlaus Steinbacher im Interview
Dialekt als Spielmaterial statt Schwäche: Ein Schauspieler erzählt von bairischer Aussprache in Das Boot, Alle Jahre wieder und Der Kaiser, von der „Kunstsprache“ zwischen Heimatdialekt und Standard, vom Abtrainieren im Studium und vom Lopachin-Monolog.
von Klaus Steinbacher und Josef Bairlein
online lesenSalome Kammer im Gespräch mit Josef Bairlein und Susanna Werger
Vom Cellostudium über freie Theatergruppen zum Musiktheater: Salome Kammer erzählt, wie sie zwischen Pierrot lunaire, zertrümmerter Sprache bei Lachenmann, dadaistischen Lautgedichten und Kabarett ihre eigene Gesangstechnik fand und was „Singstimme“ eigentlich bedeutet.
Wenn man länger auf einer bestimmten Tonhöhe spricht, dann ist das im Grunde genommen schon Gesang, sobald ich die Vokale etwas verlängere. Die Konsonanten bleiben immer kurz. Beim Arbeiten gehe ich von meiner Sprechstimme aus und frage mich: Was ist eigentlich die Singstimme?
— Salome Kammer
von Salome Kammer, Josef Bairlein und Susanna Werger
online lesenDer vorliegende Band erscheint als dritte Publikation in der Schriftenreihe der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Ihr Ziel ist es, aktuelle Praktiken und Diskurse in den Künsten mit Fragen des institutionellen …
von Susanna Werger, Antonia Leitgeb-Busche, Barbara Gronau, Maria Goeth und Josef Bairlein
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Körper auf der Bühne
von Georg Kasch, Josef Bairlein, Philipp Moschitz und Pınar Karabulut
Foto: Jean-Marc Thurmes
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